Motto-Woche Umwelt: Wohnbau Rheinfelden

Bild: Privat

Einen Überblick über die Neubauprojekte im Quartier Römerstraße verschaffte sich der SPD-Kandidat für die Landtagswahl, Dr. Peter Schallmayer, bei seinem Besuch in Rheinfelden. Geschäftsführer Markus Schwamm und Oberbürgermeister Klaus Eberhardt informierten vor Ort über den aktuellen Stand des bislang größten Neubaus der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft. „Die Wohnbau Rheinfelden führt vor, wie bezahlbares, barrierefreies und energieeffizientes Wohnen heute gelingen kann“, fasste Schallmayer zusammen. Ihn wundere daher nicht, dass so manche Kommune interessiert auf die Stadt am Hochrhein blicke.

Nach einer Vorstellung der Projekte anhand von Plänen besichtigten die Besucher, darunter auch Mitglieder der SPD-Gemeinderatsfraktion, den Rohbau im Norden der Stadt. In zwei Mehrfamilienhäusern entstehen derzeit 94 Wohnungen mit Einbauküchen, Parkettböden und Glasduschtrennwänden, und das zu erschwinglichen Mietpreisen. „Um den Flächenverbrauch zu minimieren, entstehen diese Häuser außerdem im Rahmen einer Nachverdichtung“, erläuterte Schwamm; auf dem Baugrundstück habe sich zuvor aber ohnehin eine versiegelte Fläche, nämlich ein oberirdischer Stellplatz befunden.

Auf den Beitrag zum Klimaschutz angesprochen, berichtete Eberhardt, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnbau, vom hohen Standard bei der Energieeffizienz; nurmehr 55 Prozent der Energie eines vergleichbaren Gebäudes werde in der Römerstraße benötigt. „Außerdem ist der Anschluss ans Nahwärmenetz vorgesehen“, ergänzte Eberhardt; auch dieses Quartier solle künftig mit Heizenergie aus industrieller Abwärme versorgt werden.

„Zusammen mit der Stadt Rheinfelden sorgt die Wohnbau dafür, den angespannten Wohnungsmarkt am Hochrhein zu entlasten“, sagte Schallmayer abschließend. Und das geschehe zur großen Zufriedenheit der Mieter*innen, wie die niedrige Fluktuationsrate von rund 6 Prozent beweise. „Für Baden-Württemberg wünsche ich mir mehr solcher Akteure, damit Wohnen nicht länger die große soziale Frage unserer Zeit bleibt.“